Warum muss ein Hund erzogen/ausgebildet werden?

Der Deutsche Schäferhund (DSH) ist ein Arbeitshund, dies gilt aber auch für anderen Hunde. Sein Temperament, seine Lernfähigkeit, seine Ausdauer, sowie seine Sinne, ermöglichen ihm dies. Er ist ein echter Vielseitigkeitssportler, der gefordert und gefördert werden will. Ansonsten fühlt er sich unausgelastet und unglücklich, was ihn nur dazu verleitet, unerwünschte Verhaltensweisen an den Tag zu legen, da er beginnt sich selbst Beschäftigung zu verschaffen.
Wir sollten diesen Arbeitswillen positiv nutzen und ihn erziehen. Mann muss ihm Herr und Freund sein, verfährt man von Anfang an richtig, findet man in ihm einen treuen und zuverlässigen Begleiter.
Gerade in der heutigen Zeit, wo negatives Verhalten von Hunden für so viele Schlagzeilen gesorgt haben, genießen wir als Hundehalter nicht nur wohlwollendes Ansehen. Jeder Hundebesitzer sollte deshalb dafür Sorge tragen, dass sein Hund mindestens die Begleithundeprüfung absolviert und damit zu einem angenehmen und gerngesehenem Mitglied der Gesellschaft wird.
Wir sollten alle dafür sorgen, in der Öffentlichkeit positiv mit unseren Hunden aufzufallen!
ALSO MÜSSEN WIR UNSEREN HUND ERZIEHEN!

Die Erziehung beschränk sich nicht allein auf diese Dinge. Wir müssen den Hund in weiser Voraussicht an alles gewöhnen, worauf wir in seinem weiteren Leben mit ihm stoßen werden, u.a. die akustischen und visuellen Reize der Umwelt, an Jogger und Radfahrer, spielende Kinder, öffentliche Verkehrsmittel, ggf. an das eigene Auto, aber auch an den Besuch im Hundesalon- soweit rassebedingt erforderlich-, Tierarztbesuche, bzw. an das Anlegen von Verbänden, das Reinigen der Augen und Ohren; beschneiden der Krallen – wenn erforderlich-, sowie das Verabreichen von Medikamenten in fester und flüssiger Form.

All diese erzieherischen Maßnahmen sind spielerisch erlernbar bzw. anzubahnen. Der frühzeitige enge Kontakt und die immer „rettenden“ Maßnahmen des Rudelführers verbinden ungemein und schaffen eine feste und dauerhafte Bindung.

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