Ausdauer

Die Ausdauer des Hundes ist eine wichtige Angelegenheit. Zum ersten zeichnet sich die Ausdauer durch die körperliche Kondition aus, zum anderen durch die Dauer der anhaltenden Motivation, bzw. der Triebbeständigkeit des Hundes.
Die Fährtenarbeit ist für den Hund eine sehr anstrengende Arbeit. Er braucht dazu eine gehörige Portion an Kondition, was von vielen HFn unterschätzt wird.
Auf der Fährte könnt Ihr den Hund auch sehr schnell überarbeiten. Dann würdet Ihr der Ausdauer genau entgegen arbeiten. In den meisten Fällen merkt der HF des erst viel zu spät.
Bei zu langen Fährten verliert der Hund mit der Zeit die Motivation.

Deshalb trainiert die körperliche Kondition am besten separat, z.B. mit Fahrrad fahren.

Die Dauer der Triebleistung oder Motivation, könnt Ihr nur durch kurze kleine Fährten erzeugen. Der Hund muss schnell zu seinem Triebziel kommen. Deshalb trainieren wir z.B. auch in der Unterordnung oder Schutzdienst immer nur kleine Einheiten. Es wird eine Trainingseinheit mit dem Hund gemacht und wenn der Trieb des Hundes am größten ist wird er fortgepackt. Nicht erst mit der Einheit aufhören, wenn der Hund vollkommen erschöpft ist.

Zur Triebsteigerung könnt Ihr das Kapitel "Tricks&Tipps" noch mal durchlesen. Wichtig ist auch das der Hund merkt, dass er sein Triebziel erreicht hat. Ich meine damit, das wir das Ende der Fährte durch ein Futterdepot oder Lob deutlich Kennzeichnen.

In einer Prüfung wird der Hund dann solange fährten, bis er sein Futterdepot bekommt.

Die Ausdauer der Triebleistung ist sehr stark davon abhängig, wie wir diese Triebe vorher bei dem Hund angesprochen haben. Hat der Hund schon mal hungern müssen? Wir können auch den Beutetrieb mit einbeziehen. Bitte dazu das Kapitel "Tricks&Tipps" lesen