Der Hund

Von Geburt an benutzt der Hund seine Nase, also ist es der natürlichste Trieb des Hundes und dies bleibt auch normaler Weise so. Das heißt ich kann somit auch jeden Hund für die Fährtenarbeit verwenden. Aber wie überall, gibt es auch hier Hunde, die dafür mehr oder weniger Talent besitzen, ich sehe es immer wieder bei meinen eigenen Hunden, wie unterschiedlich sie dazu veranlagt sind, doch gesucht hat bisher jeder.

Das Alter der Hunde spielt für die Ausbildung auch keine so große Rolle. Bei einem Welpen muss man darauf achten, dass er nicht überfordert wird, also nur kurze Aufgaben stellen (ca. 20 kurze Schritte). Ansonsten gibt es eigentlich keine Altersbegrenzung.

Das individuelle Riechvermögen eines Hundes ist aber unter anderem abhängig von der Körpergröße, der Nasenform, der Nasenauskleidung und dem Pigmentreichtum im Bereich der Riechnerven.
So haben z.B. kleinere Hunde weniger Riechzellen als größere. Ein Dackel hat zum Vergleich ca. 125 Millionen Riechzellen.
Kurznasige Rassen haben häufig Atemschwierigkeiten, manchmal auf Grund zu kleiner Nasenlöcher.

Im Vergleich die Darstellung der Riechsphären der Nase bei Mensch und Hund:

Vergleich Mensch/Hund

Hinweis:
Ebenso wie der Mensch ist auch der Hund eine Persönlichkeit für sich, die nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit aufgebaut ist. Diese individuelle Persönlichkeit bestimmt in erster Line, wozu sich ein Hund  besonders eignet und was du von ihm erwarten kannst, dabei ist die Hunderasse zweitrangig.
 

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